Wie schon geschrieben, waren wir im September/Oktober in den USA und auch Las Vegas stand auf dem Programm. Ein absolutes Highlight und (noch) ein Geheimtipp ist das Neon Museum. Wie der Name schon fast verrät, werden hier alte Neonzeichen diverser Restaurants, Hotels und Casinos ausgestellt. Verantwortlich dafür ist ein Verein, der das Grundstück am nördlichen Ende des Strips zum Vorzugspreis mieten konnte und jetzt nach und nach die alten Zeichen restauriert und wieder ins Stadtbild integriert. Zu sehen sind einige Exemplare z.B. rund um die Fremont Street.

Das Gelände kann man nur im Rahmen einer geführten Tour nach vorheriger Anmeldung betreten, besteht doch Verletzungsgefahr sowohl für die Schilder als auch die Besucher, denn es liegt viel Schrott am Boden oder steht wild aus den Schildern.

Die Touren werden angeboten von Dienstag bis Samstag um 12 und 14 Uhr und kosten pro Erwachsenem 15 US-$.  Reserviert sollte man so früh wie möglich, spätestens zwei Wochen vor Ankunft. Wichtig ist auch: keine Rucksäcke, keine großen Taschen, keine Kamerataschen oder Stative sind während der Tour erlaubt. Und auf keinen Fall eine Kopfbedeckung und was zu trinken vergessen, denn die Tour ist komplett im Freien und wenn man  wie wir bei 40 Grad durch die Mittagshitze unterwegs ist, kann es schnell unangenehm werden

Beim Betreten des sog. Boneyards unterschreibt man auch ein Formular, dass man die Bilder nicht online veröffentlicht. Das erklärt, warum ich hier leider keins meiner vielen selbst geschossenen Bilder einbinde, sondern auf Footage zurückgreife. Ich hoffe, man sieht trotzdem, wie genial dieser Platz ist.

Noch ist es dort nicht so überlaufen, aber das kann sich sehr schnell ändern, denn die Berichte um das Neon Museum häufen sich.

www.neonmuseum.org

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